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Prien on Ice – Winterzauber und Eissportvergnügen am Wendelsteinplatz

2026 10 05 Pressebild Prien on Ice c Markt Prien a. Chiemsee S. HuberWenn in Prien die Tage kürzer werden und die ersten winterlichen Temperaturen Einzug halten, kehrt auch „Prien on Ice“ zurück: Vom 7. November 2026 bis zum 28. Februar 2027 verwandelt sich der Wendelsteinplatz erneut in eine winterliche Erlebniswelt. Seit der Premiere vor zwei Jahren hat sich das winterliche Eissportangebot zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste entwickelt. Auch in diesem Jahr verbindet „Prien on Ice“ sportliches Vergnügen mit stimmungsvollen Veranstaltungen und geselligem Beisammensein.

Prien – Am Samstag, 7. November 2026, um 18 Uhr fällt der Startschuss für die neue Saison. Mit einer großen Eröffnungsparty wird die synthetische Kunsteisfläche offiziell eröffnet. Für den musikalischen Auftakt sorgt DJ HighTower. Eislauffans können ihre ersten Runden der neuen Saison drehen, während am Wendelsteinplatz winterliche Stimmung aufkommt. Der Eintritt zur Eröffnungsparty ist frei. „Mit ‚Prien on Ice‘ holen wir auch in diesem Winter ein Stück Winterzauber mitten ins Herz von Prien. Die Eisfläche ist ein Ort, an dem Bewegung, Begegnung und gemeinsames Erleben zusammenkommen. Ob Familien beim Eislaufen, Besucherinnen und Besucher bei unseren Veranstaltungen oder Teams beim Eisstockschießen – für jeden ist etwas dabei“, freut sich der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde, Andreas Friedrich.

Eislaufen unter freiem Himmel

Bis einschließlich Donnerstag, 4. Februar 2027 können Schlittschuhläuferinnen und -läufer auf der Kunsteisfläche am Wendelsteinplatz ihre Runden drehen. Während der öffentlichen Betriebszeiten ist die Nutzung der Eisfläche kostenlos, sofern keine geschlossene Veranstaltung stattfindet. Regulär ist die Kunsteisfläche freitags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Zusätzliche Öffnungszeiten gibt es an den Weihnachtsfeiertagen am 25. und 26. Dezember 2026, vom 28. bis 31. Dezember 2026 sowie vom 2. bis 10. Januar 2027, jeweils von 14 bis 20 Uhr. Auch Schulen können das Angebot nutzen. Vom 9. November 2026 bis 28. Januar 2027 steht die Kunsteisfläche jeweils montags bis donnerstags vormittags für Schulbuchungen zur Verfügung. Die verfügbaren Termine können über die Internetseite von „Prien on Ice“ reserviert werden. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann vor Ort den Schlittschuhverleih von Sport Kaiser nutzen. Der Verleih kostet für Erwachsene 6 Euro und für Kinder 5 Euro. Schulgruppen profitieren von einem Gruppentarif in Höhe von 4 Euro. Ein Schleifservice für eigene Schlittschuhe wird im Sportgeschäft Kaiser angeboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Gastrohütten an der Steganlage laden zum Aufwärmen und Verweilen ein. Die Hütte, betrieben vom Yachthotel Chiemsee, ist während der regulären Öffnungszeiten sowie bei den Veranstaltungen geöffnet. Bei allen Events sorgt zusätzlich das Piraten Pub an der zweiten Hütte für winterliche Genüsse. Schlittschuhverleih und Gastronomie sind regulär freitags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Zu Veranstaltungen sowie an den Weihnachtsfeiertagen und während der Winterferien gibt es zusätzliche Öffnungszeiten.

Winterliche Veranstaltungen für Groß und Klein

Rund um das Eislaufvergnügen erwartet die Besucherinnen und Besucher auch in dieser Saison ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Die Kunsteisfläche wird dabei zur Bühne für Musik, Mode, Familienveranstaltungen und winterliche Partys. Am Donnerstag, 26. November, ab 17 Uhr steht bei der Wintermodenschau das Thema Mode im Mittelpunkt. Die Kunsteisfläche wird zur besonderen Bühne und bietet den passenden winterlichen Rahmen für die Präsentation aktueller Trends. Am Samstag, 5. Dezember, kommen zunächst die jüngsten Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten. Ab 14 Uhr lädt die Kinder-Nikolausparty zu einem vorweihnachtlichen Nachmittag auf dem Eis ein. Ab 19 Uhr geht es bei der Nikolaus-on-Ice-Party mit DJ Lumpi musikalisch weiter. Dann wird die Kunsteisfläche zur winterlichen Tanzfläche. Zwischen den Jahren steigt am Sonntag, 27. Dezember, von 18 bis 22 Uhr die Vorsilvesterparty. DJ Lumpi sorgt für den passenden Sound und winterliche Partystimmung. Gemeinsam können die Besucherinnen und Besucher das Jahr ausklingen lassen und sich auf den bevorstehenden Jahreswechsel einstimmen. Im neuen Jahr geht es am Freitag, 29. Januar 2027, ab 19 Uhr mit der Après-Ski-Party weiter. Unter dem Motto „Skioutfit an und direkt aufs Eis“ erwartet die Besucherinnen und Besucher Après-Ski-Stimmung mitten in Prien. DJ Lumpi bringt mit seinen Beats die Eisfläche zum Schmelzen. Auch für die kleinen Eislauffans steht noch einmal ein besonderes Highlight auf dem Programm: Am Sonntag, 31. Januar, ab 14 Uhr findet die Kinder-Faschingsdisko statt. Bunte Kostüme, Musik und Faschingsstimmung sorgen für einen fröhlichen Nachmittag auf der Kunsteisfläche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Eisstockschießen als sportlicher Abschluss

Nach dem letzten Eislaufbetrieb wird es sportlich: Am 5. Februar 2027 erfolgt der Umbau der Kunsteisfläche zur Eisstockbahn. Vom 6. bis 28. Februar 2027 steht das Eisstockfeld für Training und verschiedene Turniere zur Verfügung. Ob mit Freunden, Kolleginnen und Kollegen, Familienmitgliedern oder Vereinskameraden – beim Eisstockschießen steht neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Das erste Eisstockturnier findet am Samstag, 20. Februar, ab 16 Uhr statt. Als Ausweichtermin ist Freitag, 26. Februar, vorgesehen. Das zweite Turnier folgt am Sonntag, 21. Februar, ab 16 Uhr, mit Samstag, 27. Februar, als Ausweichtermin. Den großen Abschluss der Saison bildet am Sonntag, 28. Februar, ab 14 Uhr das Dorfturnier mit anschließender Abschlussparty. Beim Turnier treten die Mannschaften gegeneinander an und sorgen für spannende Duelle und sportliche Unterhaltung. Im Anschluss heißt es noch einmal „Eis frei“ für die Abschlussparty: DJ Lumpi sorgt für den passenden Sound und verabschiedet gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern die „Prien on Ice“-Saison 2026/27.

„‚Prien on Ice‘ schafft gerade in der dunklen Jahreszeit einen besonderen Ort für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben. Mit Eislaufbetrieb, Veranstaltungen und Eisstockschießen ist für Groß und Klein etwas geboten. Möglich wird dieses vielfältige Angebot vor allem durch die Unterstützung unserer Partner und Sponsoren. Unser herzlicher Dank gilt der Zahnarztpraxis Nassar aus Prien, der Yachthotel Chiemsee GmbH, der Garden Hotel Reinhart KG, der Scholz Naturstein GmbH, Sport Kaiser, der Farbenwelt Barhainski, Tonart Audio, Mike's Kino und dem Piraten Pub sowie allen weiteren Unterstützern“, so der Fachbereichsleiter für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung Tobi Huber.

Der Flyer „Prien on Ice“ mit dem detaillierten Veranstaltungsprogramm ist zeitnah im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de sowie auf der Internetseite tourismus.prien.de/prien-on-ice/ erhältlich.

Bildunterschrift: Eislaufen unter freiem Himmel, winterliche Veranstaltungen und sportliche Herausforderungen auf dem Eisstockfeld – „Prien on Ice“ bietet auch in der Saison 2026/27 ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein.

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee

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Wintersaison beginnt - Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee bereitet sich auf die kalte Jahreszeit vor

1 SchloesserverwaltungDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee bereiten sich auf die Wintersaison vor. Ende Oktober entfernen sie die sommerliche Bepflanzung aus den Blumenbeeten im Schlosspark. Die Parkbänke sammeln sie ein, um sie im Winter zu reinigen, zu schleifen und neu zu streichen.

Derzeit schneiden sie die Hecken ein zweites Mal, sammeln Fallobst für die Brennerei und bringen Kübelpflanzen sowie Pomeranzen ins Winterquartier. Parallel laufen die Vorbereitungen für das Frühjahr: Im Gewächshaus pikieren sie die Frühjahrspflanzen in rein torffreiem Substrat.

Am 5. Oktober 2026 werden die Brunnen abgestellt, anschließend gründlich gereinigt und ab dem 9. November 2026 für den Winter eingehaust. Je nach Wetterlage folgt zeitgleich oder danach die Holzeinhausung der Brunnenfiguren.

Wenn das Wetter mitspielt, sind Kutschfahrten zum Königsschloss bis zum 8. November 2026 möglich. Die beliebten Kutschen-Fahrkurse finden vom 26. bis 30. Oktober 2026 (Anmeldeschluss: 5. Oktober) und vom 2. bis 6. November 2026 (Anmeldeschluss: 12. Oktober) statt. Es gibt noch wenige freie Plätze. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Die Winteröffnungszeiten der Museen beginnen am 25. Oktober 2026. Sie sind dann täglich von 10 bis 16.45 Uhr geöffnet (letzter Einlass 15.45 Uhr bzw. Beginn der letzten Führung durch die Prunkräume des Neuen Schlosses gegen 16 Uhr).

Weitere Informationen zur Herreninsel finden Sie unter www.herrenchiemsee.de.

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Studie: Energiesubventionen für die Industrie bremsen den Umbau zu klimaneutraler Produktion

11Umweltinstitut Muenchen logoMünchen/Berlin, 2. Oktober 2026. Während der Bundestag über die Reform des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) verhandelt, zeigt eine neue Studie: Ein großer Teil der staatlichen Energiepreishilfen für die Industrie ist nicht an Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs gekoppelt. Nach Berechnungen des Forum Ökologische Sozialwirtschaft (FÖS) und des Reiner-Lemoine-Kolleg (RLK) im Auftrag von Bellona Deutschland und dem Umweltinstitut München betrifft das fast 10 von 23 Milliarden Euro jährlich.

Bei den anderen 13 Milliarden Euro bestehen häufig nur schwache Anforderungen an so genannte ökologische Gegenleistungen wie die Einführung von Energie-Managementsystemen, Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen oder die Elektrifizierung von fossilen Anlagen. So müssen zum Beispiel nur bestimmte Anteile der erhaltenen Subventionen reinvestiert werden oder nur Maßnahmen mit kurzer Amortisationsdauer umgesetzt werden.

Die Mittel fließen vor allem über Netzentgeltreduktionen sowie Steuer- und Abgabenbefreiungen. Diese Instrumente senken zwar kurzfristig die Energiekosten, verpflichten Unternehmen aber nicht zu Investitionen in Effizienz oder die Umstellung auf klimaneutrale Produktionsprozesse. „Der Staat senkt die Energiekosten, ohne sicherzustellen, dass daraus auch weniger Verbrauch oder modernere Anlagen entstehen. Damit geht ein zentraler Steuerungshebel verloren“, sagt Leonard Burtscher, Energieeffizienz-Experte am Umweltinstitut München.

Fast die Hälfte der Entlastungen ohne Anforderungen an Energieeffizienz
Der Studie zufolge sind fast die Hälfte der Industrieentlastungen nicht an konkrete Effizienzanforderungen gebunden. Sie stabilisieren damit vor allem die laufenden Produktionskosten, ohne den Energieeinsatz strukturell zu verändern. „Mit einer klugen Umgestaltung der Subventionen kann die Industrie ihre Energiekosten langfristig senken und gleichzeitig unabhängiger von Importen werden”, sagt Steffen Laube von Bellona Deutschland.

Industrie könnte massiv Energie sparen
Eine frühere Untersuchung zeigt, dass der Energieverbrauch der Industrie in Deutschland wirtschaftlich um rund 40 Prozent gesenkt werden könnte. Das entspricht jährlichen Energiekosten von etwa 29 Milliarden Euro, die langfristig vermeidbar wären. Dafür wären Investitionen von rund 100 Milliarden Euro in effizientere Technologien und Elektrifizierung erforderlich. Die Studie des FÖS setzt hier an und kommt zu dem Ergebnis, dass eine stärkere Kopplung von Subventionen an Effizienzmaßnahmen erhebliche private Investitionen auslösen könnte und die Energieproduktivität der Industrie steigern würde. Subventionen könnten größtenteils überflüssig werden, wenn Einsparpotenziale realisiert würden und die Energiekostenbelastung dadurch sinkt.

Bereits heute gibt es Instrumente, die Investitionen anreizen. Bei der Strompreiskompensation oder beim neuen Industriestrompreis sind Gegenleistungen vorgesehen. Unternehmen müssen dabei einen Teil der Förderung in Effizienzmaßnahmen oder erneuerbare Energien investieren. "Nach diesem Prinzip sollten künftig weitere Entlastungen ausgestaltet werden", sagt Laube. Besonders wirkungsvoll sind bestehende Förderprogramme wie die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz, die pro eingesetztem staatlichen Euro zusätzlich 2,50 Euro an privaten Investitionen auslösen. 

Energieeffizienzgesetz darf nicht geschwächt werden
Der Bundestag berät derzeit über eine Reform des Energieeffizienzgesetzes. Am Montag diskutiert der Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie einen Entwurf der Novelle, der vorsieht, dass bestehende Vorgaben abgeschwächt werden. Bellona und das Umweltinstitut warnen davor, das Energieeffizienzgesetz ausgerechnet während der derzeitigen Energiekrise zu verwässern. “Angesichts hoher Energiepreise, geopolitischer Risiken und des Drucks zur Dekarbonisierung braucht die Industrie klare Leitplanken und verlässliche Investitionssignale. Deutschland kann es sich nicht leisten, rentable Effizienzpotenziale liegen zu lassen“, sagt Burtscher. Steffen Laube ergänzt: "Wirtschaftliche Effizienzmaßnahmen sollten umgesetzt und Energiepreissubventionen an Investitionen gekoppelt werden. Nur so lassen sich Abhängigkeit, Subventionsbedarf und Emissionen dauerhaft senken."

Quelle: www.umweltinstitut.org

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Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus "Künstlerlandschaft Chiemsee ’26 – Kontinuität und die Vielfalt der Gegenwart"

Willee Regensburger Beziehungen Enkaustik 175 cm x 200 cmDie Kunst am Chiemsee blickt auf eine lange und bewegte Tradition zurück. Von der Gründung der Künstlerkolonie auf der Fraueninsel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über prägende Künstlergemeinschaften bis hin zum künstlerischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg führt eine kontinuierliche Entwicklung zu einer qualitätvollen und lebendigen Kunstszene der Gegenwart. Mit der Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ’26“ setzt Prien am Chiemsee diese Tradition fort und richtet zugleich den Blick auf die vielfältigen künstlerischen Positionen unserer Zeit.

Prien - Die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ’26“ ist von Samstag, 31. Oktober 2026 bis Sonntag, 24. Januar 2027 in der Galerie im Alten Rathaus zu sehen. Seit vielen Jahrzehnten sind die Ausstellungen der Künstlerlandschaft Chiemsee eine feste Größe im kulturellen Leben Priens. Sie verbinden die Erinnerung an die traditionsreiche Kunstgeschichte der Region mit aktuellen Ausdrucksformen und bringen unterschiedliche Generationen und Handschriften miteinander in einen lebendigen Dialog. Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulptur zeigen dabei die große Bandbreite des gegenwärtigen Kunstschaffens rund um den Chiemsee.

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Ausstellung ist die Verleihung des mit 2.000 Euro dotierten „Christine Dobler Chiemgau Kunstpreises“ der Martin Gröbner Stiftung. Eine unabhängige Fachjury zeichnet unter den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern eine herausragende künstlerische Position aus. Der Preis erinnert an Christine Dobler (1949–2019) und ihr besonderes Engagement für Kunst und Kultur in der Region. Gleichzeitig setzt die Auszeichnung ein Zeichen für die lebendige Verbindung von Tradition und Gegenwart, die das Selbstverständnis der Künstlerlandschaft Chiemsee prägt. Die Preisverleihung findet am Freitag, 11. Dezember 2026, um 19 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus in Prien statt.

Mit einer eigenen Präsentation ist der seit 1977 freischaffende Künstler Willee WTH Regensburger vertreten. Unter dem Titel „Feuer, Wachs und Urformen“ richtet er den Blick auf elementare Motive menschlichen Daseins. Haus, Brunnen und Ofen werden in seinen Arbeiten zu archaischen Zeichen für Schutz, Quelle und Wärme und damit zu Sinnbildern, die weit über ihre gegenständliche Bedeutung hinausweisen. Kraftvolle Farben, eine expressive Bildsprache und bewegte Oberflächen prägen seine Arbeiten. Leuchtendes Gelb, tiefes Blau und intensive Rottöne verbinden sich mit menschlichen und tierischen Figuren zu einer Bildwelt zwischen Mythos, Erinnerung und existenzieller Erfahrung. Eine besondere Rolle spielt dabei die Enkaustik, eine der ältesten Maltechniken überhaupt. Bei diesem Verfahren werden Farbpigmente in heißem Bienenwachs gebunden und auf den Bildträger aufgetragen. Regensburger greift die bereits aus der Antike überlieferte Technik auf und entwickelt daraus eine eigenständige zeitgenössische Bildsprache. Der 1954 geborene und am Chiemsee lebende Künstler hat seine Arbeiten international in Galerien, Kunstvereinen und Museen gezeigt. Werke von ihm befinden sich unter anderem in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, der Staatlichen Graphischen Sammlung München, dem Diözesanmuseum Freising und dem Kunstmuseum Zug.

Auch das begleitende Rahmenprogramm lädt dazu ein, die Ausstellung aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. Bei den Sonntagsrundgängen am 29. November 2026 und 10. Januar 2027, jeweils um 14.30 Uhr, führen die beteiligten Künstler und Kuratorin Ingrid Fricke durch die Ausstellung und geben Einblicke in die gezeigten Arbeiten. Ein Kinderworkshop mit Kuratorin Ingrid Fricke am Dienstag, 12. Januar 2027 um 14.30 Uhr verbindet eine kindgerechte Führung mit einem anschließenden kreativen Workshop. Das Angebot richtet sich an Kinder ab secs Jahren, dauert etwa zwei Stunden und kostet 12 Euro pro Kind. Die Teilnehmerzahl ist auf acht Kinder begrenzt. Am Dienstag, 19. Januar 2027 findet um 14.30 Uhr ein Workshop für Erwachsene mit den Künstlern und Kuratorin Ingrid Fricke statt. Die Teilnahme kostet 20 Euro, die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Für beide Workshops ist eine Anmeldung unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Die „Künstlerlandschaft Chiemsee ’26“ ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 31. Dezember 2026 bleibt die Galerie geschlossen; am 1. Januar 2027 ist sie geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 3 Euro ermäßigt. Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Für Führungen und Sonntagsrundgänge wird ein Aufpreis von 4 Euro erhoben. Ermäßigungen erhalten unter anderem Mitglieder des Kulturfördervereins, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Seniorinnen und Senioren, Gästekarteninhaber sowie Menschen mit Behinderung gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Bildunterschrift: Willee Regensburger - Beziehungen-Enkaustik: Mit der „Künstlerlandschaft Chiemsee ’26“ macht Prien einmal mehr sichtbar, wie lebendig die Kunstregion am Chiemsee bis heute ist: Die Ausstellung bewahrt die Verbindung zu ihrer reichen Vergangenheit und öffnet zugleich den Blick für die unterschiedlichen künstlerischen Stimmen der Gegenwart.

Bildrechte: ©Willee Regensburger

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Betriebsausflug Markt Prien am Chiemsee - Gemeindeeinrichtungen geschlossen

2026 10 15 Pressebild Ortskern Prien c Markt Prien a. Chiemsee T.GhirardiniPrien – Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, findet der Betriebsausflug der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee statt. Das Rathaus, der Bauhof, der Wertstoffhof, die gemeindlichen Werke sowie das Tourismusbüro und das Ticketbüro Prien bleiben an diesem Tag geschlossen. Das Wasserwerk ist unter der Notfallnummer +49 8051 606-34 zu erreichen. Die Gemeindeverwaltung bittet um Verständnis.

Die Bücherei Prien hat zu den regulären Öffnungszeiten – donnerstags von 15 bis 18 Uhr – für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Die Galerie im Alten Rathaus ist derzeit wegen des Umbaus der Ausstellung geschlossen. Ab Samstag, 31. Oktober, öffnet sie mit der Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee“ wieder ihre Türen.

Ab Freitag, 16. Oktober, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses, des Bauhofs, des Wertstoffhofs und des Haus des Gastes wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Informationen im Priener Rathaus, Rathausplatz 1, unter Telefon +48 8051 606-0 oder rathaus@prien.de und www.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 69050 oder info@tourismus.prien.de und unter www.tourismus.prien.de.

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee, Tanja Ghirardini

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Fashionflohmarkt lädt zum Abendshopping

2026 10 17 Pressebild Fashionflohmarkt c OrganisationsteamPrien – Am Samstag, 17. Oktober 2026, verwandelt sich der König Ludwig Saal in Prien von 17 bis 20 Uhr in ein wahres Paradies für Modebegeisterte. Der beliebte Fashionflohmarkt bietet alles, was Frauenherzen höherschlagen lässt: trendige Kleidung, elegante Accessoires, besondere Einzelstücke und echte Schnäppchen.

Begleitet von einer gemütlichen Bar und kleinen Snacks können Besucherinnen und Besucher nicht nur in entspannter Atmosphäre stöbern und shoppen, sondern den Abend auch bei einem Getränk und netten Gesprächen ausklingen lassen.

„Wir möchten Mode und Begegnung verbinden – ein Ort, an dem man Schönes findet und gleichzeitig eine gute Zeit hat“, so die Veranstalter. Ob Second-Hand-Schätze, neue Trends oder liebevoll ausgewählte Einzelteile – das Angebot ist vielfältig und für jeden Stil etwas dabei.

Kontakt ausschließlich: fashionflohmarkt@gmx.net

Bildunterschrift: Eintauchen in die Welt der Mode und Accessoires beim abendlichen „Fashionflohmarkt“ in Prien am Chiemsee.

Bildrechte: Organisationsteam Fashionflohmarkt - Nina Mroczeck von Gliczinski

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Volksmusikgenuss auf der „MS Edeltraud“ Herbst Volksmusikschiff 2026 sehr gefragt

2026 09 26 Pressebild Raffelemusi Fasanerie c M.AnnerPrien - Dass überlieferte Volksmusik immer noch in der Lage ist, zahlreiche Menschen, quer durch alle  Altersgruppen und Gesellschaftsschichten anzusprechen, wurde  auf dem letzten   „Volksmusikschiff“ dieses Jahres wieder einmal deutlich. Bereits nach einer Woche waren im Vorverkauf die verfügbaren Karten weg für die „MS Edeltraud“. Die Passagiere aber auch die Mitwirkenden kamen aus allen Himmelsrichtungen nach Prien/Stock und so ging es mit einem voll besetzten Schiff auf den Chiemsee hinaus. Frau Marlene Anner ist es dank ihrer organisatorischen Weitsicht in Vorbereitung und Gruppenauswahl erneut gelungen, stellvertretend für den Markt Prien a. Chiemsee als Veranstalter ein echtes „Volksmusikschmankerl“ zusammenzustellen. Den weitesten Weg unter den Mitwirkenden hatte diesmal die „Familienmusik Großpointner“ aus Andrichsfurt im oberösterreichischen Innviertel, gefolgt von der „Raffelemusi Fasanerie“ aus der Landeshauptstadt München. Doch auch die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Rosenheim, Miesbach und Traunstein waren mit Sängern und Musikanten vertreten. Und so ergab sich ein buntes Mosaik aus Liedern und Weisen, das den Schiffspassagieren auf der dreistündigen Rundfahrt viel Freude und Kurzweil bereitete. Siegi Götze, dessen Aufgabe es als Sprecher war, die einzelnen Akteure vorzustellen, hatte auch diesmal wieder viel Heiteres und Wissenswertes zu berichten. Mit der Geigenmusi Großpointner aus Andrichsfurt wurden Erinnerungen an das Jahr 1999 wach, als es im Rahmen von Priener Brauchtumsabenden zu wechselseitigen Begegnungen zwischen Chiemgauer Trachtlern mit Musik und „Innviertler Zechen“ kam. Robert Großpointner, damals wie heute Mitglied der so genannten „Krammerer Zech“ (Gitarre), und seine Frau Christine - ehedem Teil des bekannten Gesangsquartetts der Familie Hartwagner aus Eggerding in Oberösterreich (Geige) brachten zusammen mit ihren Kindern Florian und Maria (diatonische Harmonika und Geige)  tradierte „Innviertler Weisen“ zu Gehör, umrahmt von eingängigen Tanzmelodien. Da durfte natürlich der altehrwürdige „Innviertler Landler“ samt Gstanzln nicht fehlen, bei dem Gesang, Tanz und Musik ein harmonisches Ganzes bilden. Die aufmerksamen Zuhörer sparten dabei nicht mit Applaus. An ihrer Seite den ganzen Abend über die Geschwister Baumgartner aus Berg bei Tuntenhausen. Ein bescheiden - sympathisch auftretender Familienviergesang, der zum ersten Mal auf der „Edeltraud mit dabei war, auf der Zither begleitet von Hans Baumgartner. Ihre Lieder klingen, jedes auf seine Art, echt und überzeugend, besonders die vom Bauernstand, ihrem familiären Mittelpunkt. Ebenfalls zum ersten Mal dabei auf der „Edeltraud“, die „Raffelemusi Fasanerie“ mit Peter Bogner (Raffele) und Petra Böhm (Gitarre, Okarina und Gemshorn) Was Musiklehrer und Komponist Peter Bogner aus seinem dreisaitigen „Raffele“ hervorzauberte, löste Freude und Bewunderung aus. Die Schiffspassagiere quittierten es mit dankbarem Beifall. Wechselnde Besetzungen  von Raffele/Gitarre, Raffele/Okarina und  Raffele/Gemshorn ergaben einen farbigen  Melodienreigen aus Polkas, Landlern  und Walzern, viele aus der Feder von Peter Bogner selbst. Für feine, gesangliche Eigenschöpfungen im traditionellen Volksliedbereich sind  Maria Kaiser und Lena Wohlschlager vom „Oimblüah Dreigesang“ bekannt, die sich diesmal wegen Ausfalls der angestammten dritten Frauenstimme mit Simon Moosrainer aus Riedering als gemischter Dreigesang präsentierten. Ein echter Hörgenuss. Besonders bei ihren ruhigeren, fast schon andächtig zu nennenden Liedern konnte man die berühmte „Stecknadel“ fallen hören, so „mäuserlstaad“ wurde es da allenthalben. Umso kräftiger dann der im Anschluss gespendete Applaus. Instrumental begleitet wurden die Drei von der Auerschmied- Musi um Angelika Salchegger, von Beruf Musiklehrerin (Harmonika), ihrer Tochter Magdalena, ebenfalls Musiklehrerin (Geige) und Kilian Seidinger (Gitarre) aus dem Landkreis Miesbach. Diese Besetzung  gefiel  den Abend über auch als eigenständige Musikgruppe, die sich  durch Virtuosität in der Instrumentenbeherrschung und eine resche, rassige Spielweise auszeichnete. Die meisten Stücke entsprangen dabei eigener Bearbeitung.

Aus dem nördlichsten Teil des Landkreises Bad Tölz – Wolfratshausen, rund um Dietramszell, waren die Baiernrainer Sänger an den Chiemsee gekommen. Ihre Spezialität sind die meist „aufg’waxt“ und lebfrisch daherkommenden Lieder von der Jagd, von den Wildschützen und dem Leben auf der Alm, samt frischen Gstanzln. Abwechselnd gab es bei  den drei versierten Sängern dann auch ruhigere, der endenden Sommers- und Almzeit entsprechende  Gesangsbeiträge, sehr zur Freude des Publikums. Bei alledem wurden sie gekonnt von zwei erfahrenen Musikantinnen auf Diatonischer Harmonika und Gitarre begleitet. Auch nach dem „offiziellen Teil“ sangen und spielten sie, wie andere Beteiligte auch, noch lange miteinander, während sich die begeisterten Zuhörer, im Schein einer hellstrahlenden Vollmondkugel auf den Heimweg machten.

Weitere Informationen im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon + 49 8051 96 56 60 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.

Bericht: Siegi Götze

Bildrechte: Marlene Anner

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Fotoausstellung „Mein Lieblingsbuch & Ich“ ab sofort in der Bücherei Prien zu sehen

2026 10 Pressebild Fotoausstellung Lieblingsbuch c Markt Prien a. ChiemseePrien – Am 15. September 2026 ist die diesjährige Sommerferienaktion der Bücherei Prien zu Ende gegangen. Dabei konnten lesebegeisterte Büchereimitglieder ihr persönliches Lieblingsbuch in Szene setzen und erzählen, warum sie es so gerne lesen. Die Einsendungen der Aktion „Mein Lieblingsbuch & Ich“ sind ab sofort in der Bücherei ausgestellt. Insgesamt haben sich 27 Leserinnen und Leser verschiedenster Altersgruppen an der kreativen Fotoaktion beteiligt und ihre persönlichen literarischen Lieblinge aus der Bücherei Prien vorgestellt.

Die abwechslungsreichen Beiträge mit Fotos und kurzen Beschreibungen laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, neue Geschichten zu entdecken und sich inspirieren zu lassen. Zu bewundern sind die Einsendungen voraussichtlich noch den ganzen Oktober in den Räumlichkeiten der Bücherei.

Zusätzlich liegt in der Bücherei eine Übersicht aller eingereichten Buchempfehlungen aus. So können Interessierte die vorgestellten Titel auf einen Blick entdecken und neue Lesetipps mit nach Hause nehmen.

Das Team der Bücherei Prien bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die zahlreichen kreativen Einsendungen und die große Begeisterung fürs Lesen. Im Laufe der Ausstellung werden auch unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern tolle Preise verlost.

Bildunterschrift: Lesefreude in Bildern: Büchereileiterin Melanie Schieber präsentiert die Ausstellung „Mein Lieblingsbuch & Ich“ in der Bücherei Prien. 27 Leserinnen und Leser haben ihre persönlichen Lieblingsbücher kreativ in Szene gesetzt und erzählen, was sie an ihren Büchern besonders begeistert. Die Ausstellung ist voraussichtlich noch den ganzen Oktober zu sehen.

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee

Weitere Informationen erhält man in der Bücherei Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 6905-33 oder buecherei@tourismus.prien.de sowie im Internet auf www.buecherei.prien.de.

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Aufruf an Schulen und Kindergärten: Bastelt Sterne für die Priener Wunschbaumaktion!

2026 10 26 Pressebild Aufruf Wunschbaumaktion c Markt Prien a. ChiemseePrien – Auch 2026 findet wieder die „Priener Wunschbaumaktion“ der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee statt. Ab Dienstag, 24. November, können Bürgerinnen und Bürger wieder Wünsche von Menschen aus Prien erfüllen, die sich aktuell in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Die anonymisierten Wünsche werden auf Sterne übertragen und schmücken den Wunschbaum im Haus des Gastes.

Für die Aktion werden nun Schulen und Kindergärten in Prien aufgerufen, kreative Sterne zu gestalten. Die selbst gebastelten Sterne werden vom 24. November bis 14. Dezember 2026 am Weihnachtsbaum im Tourismusbüro Prien präsentiert. Der Erlös kommt der Priener Wunschbaumaktion zugute.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ob aus Papier, Holz, Stoff, Naturmaterialien oder ganz anderen Materialien – die Sterne dürfen frei und individuell gestaltet werden. Jeder Stern soll ein kleines Unikat sein. Dabei gilt: Lieber wenige besonders schöne Sterne, die mit Freude gestaltet wurden und die Käufer gerne mit nach Hause nehmen, als eine große Anzahl gleicher Sterne.

Schulen und Kindergärten, die sich beteiligen möchten, werden gebeten, sich bis Montag, 26. Oktober 2026, im Tourismusbüros Prien unter info@tourismus.prien.de anzumelden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de

Bildunterschrift: Die „Wunschbaumaktion“ bietet Kindern die Möglichkeit, mit ihrer Kreativität einen persönlichen Beitrag zu leisten und gleichzeitig Menschen aus ihrer eigenen Region eine Freude zu bereiten. Also: ran an Schere, Kleber, Farbe und Bastelmaterialien und gemeinsam viele ganz besondere Sterne entstehen lassen!

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee

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Rund 65 Kommunen und Landkreise setzen am 02.10.2026 ein Zeichen für die Demokratie

Bayerische LandeszentraleBayernweit bietet die Lange Nacht der Demokratie Gelegenheit für Begeg nung, Dialog und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

München, den 28. September 2026. Rund 65 bayerische Kommunen und Landkreise beteiligen sich am Freitag, den 2. Oktober 2026, an der fünften bayernweiten Langen Nacht der Demokratie. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit laden lokale Bündnisse dazu ein, miteinander ins Ge spräch zu kommen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen sowie Demokratie gemeinsam zu erleben – und zu feiern. Diskussionsrunden, Theater, Lesungen, Musik, Ausstellungen und kreative Mitmachaktionen zeigen dabei, wie vielfältig demokratisches Miteinander und gesellschaftli ches Engagement vor Ort sein können. Die Lange Nacht der Demokratie richtet sich an Menschen aller Generationen und setzt bewusst auf einen niedrigschwelligen Zugang zu politischer Bildung.

„Wir können uns glücklich schätzen, in diesem politischen System leben zu dürfen. Aber Demokratie ist nie nur Gabe. Sie ist immer auch Aufgabe“, be tont Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Schirmherrin der Langen Nacht der Demokratie. „Die Lange Nacht bietet eine wunder bare Gelegenheit, diese Aufgabe gemeinsam anzunehmen: miteinander zu diskutieren, einander zuzuhören und Demokratie als etwas Lebendiges zu erfahren.“ Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bil dungsarbeit, hält fest: „In ganz Bayern lädt die Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober wieder dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, un terschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Demokratie gemeinsam zu gestalten. Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit unterstützt die Lange Nacht der Demokratie, weil demokratischer Aus tausch und gesellschaftliche Teilhabe zentrale Anliegen politischer Bildung sind. Wir bedanken uns bei allen, die die zahlreichen Angebote möglich machen!“

Die Lange Nacht der Demokratie ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern. Für die landesweite Koordination ist in diesem Jahr der Bayerische Volks hochschulverband verantwortlich. Auch zahlreiche weitere Kommunen und Landkreise beteiligen sich mit ei genen Ideen und Schwerpunkten vor Ort. In Freising wirken rund 50 Vereine, Organisationen, Religionsgemeinschaf ten und Schulen an einem umfangreichen Programm mit. Geplant sind un ter anderem Gespräche zu Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, ein Vortrag zur Demokratie und zur allgemeinen Wehrpflicht sowie eine „glä serne Zeitungsredaktion“, bei der Interessierte Einblicke in die Arbeit einer Tageszeitung erhalten. In Landsberg am Lech stimmen bereits im Vorfeld verschiedene Veranstal tungen auf den 2. Oktober ein. Unter dem Motto „Mitreden!“ bieten Vor träge, Diskussionen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Stadtführungen, ein Pub-Quiz und Generationengespräche die Möglichkeit, Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. In Kulmbach stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. Sie können dort ihre Ideen für die Zukunft ihrer Stadt einbringen, gemeinsam Prioritäten setzen und erfahren, wie demokratische Entscheidungen entstehen. Krea tive Mitmachstationen und ein „Kulmbacher Zukunftsbaum“ machen deut lich: Jede Stimme zählt. Im Landkreis Bamberg beschäftigt sich eine Veranstaltung mit der Frage, wie Desinformationen erkannt und Fakten verlässlich überprüft werden kön nen. Neben einem Vortrag des BR24-Faktenfuchs lädt eine interaktive Aus stellung dazu ein, sich mit Fake News, Deepfakes und ihren Auswirkungen auf Demokratie und Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Unter dem Motto „Democrazy“ verwandelt sich das Thon-Dittmer-Palais in Regensburg in einen Erlebnispark der Demokratie. Zahlreiche Partner aus den Bereichen Bildung, Kultur, Jugendarbeit und Stadtgesellschaft gestal ten gemeinsam ein vielfältiges Programm. So unterschiedlich die Formate auch sind – sie alle zeigen, wie vielfältig ge sellschaftliches Engagement in Bayern gelebt und gestaltet wird. „Das Be sondere an der Langen Nacht der Demokratie ist, dass sie nicht nur Demo kratie vermittelt, sondern auch selbst demokratisch entsteht. Bereits die Vorbereitung bringt Bildungseinrichtungen, Vereine, Glaubensgemeinschaf ten, Kommunen und engagierte Menschen zusammen. Gemeinsam stellen sie ein Programm für ihre Region auf die Beine. Allein dieser Prozess ist ein starkes Zeichen für gelebte Demokratie“, so Dr. Andrea Taubenböck, geschäftsführende Vorständin der Stiftung Wertebündnis Bayern.

Von Augsburg in die bayerische Fläche Ihren Ursprung hat die Lange Nacht der Demokratie 2012 in Augsburg. Seit 2018 wird sie als Projekt des Wertebündnis Bayern bayernweit durchge führt und wächst kontinuierlich. An der ersten bayernweiten Ausgabe im Jahr 2018 beteiligten sich zehn Kommunen, 2022 waren es bereits mehr als 20 und 2024 rund 35. Für 2026 zeichnet sich mit rund 65 Kommunen und Landkreisen nun eine neue Rekordbeteiligung ab. Die Lange Nacht der Demokratie wird von einer bayernweiten Steuerungs gruppe begleitet. In dieser arbeiten Akteure aus politischer Bildung, Zivilge sellschaft sowie kirchlicher und verbandlicher Bildungsarbeit zusammen. Zu den Mitgliedern der Steuerungsgruppe zählen die Stiftung Wertebündnis Bayern, der Bayerische Jugendring, die Bayerische Landeszentrale für poli tische Bildungsarbeit, das Bayerische Bündnis für Toleranz, die Domberg Akademie der Erzdiözese München und Freising, die Fachstelle Demokra tie und gesellschaftliches Miteinander der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, das Netzwerk Politische Bildung Bayern sowie der Bayerische Volkshochschulverband. Gemeinsam sichern sie die Qualität und die konti nuierliche Weiterentwicklung des Projekts.

Unterstützt wird die Lange Nacht der Demokratie 2026 zudem von der Bay erischen Sparkassenstiftung.

Weitere Informationen zu den Programmen sowie eine Übersicht der beteiligten Kommunen und Landkreise: https://vhs-bayern.de/beteiligte-kommunen/

 

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