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300 Jahre Kurfürst Max Emanuel – Ein barockes Erbe lebt weiter

1 SchloesserverwaltungZum 300. Todestag von Maximilian II. Emanuel (1662–1726) ehrt die Bayerische Schlösserverwaltung eine der faszinierendsten Herrscherpersönlichkeiten Bayerns. Kurfürst Max Emanuel verstarb am 26. Februar 1726. Zwischen 1680 und 1726 prägte der Wittelsbacher Kurfürst Bayern politisch und kulturell – als Feldherr, Diplomat, Kunstliebhaber und Bauherr von europäischem Rang.

Als Sohn von Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen trat Max Emanuel früh ins Rampenlicht der europäischen Politik. Seine Erfolge in den Türkenkriegen machten ihn zum gefeierten Feldherrn. Als kaiserlicher Schwiegersohn und Gouverneur der Spanischen Niederlande schien sogar die spanische Krone greifbar.

Doch der Spanische Erbfolgekrieg brachte die Wende: Nach der Niederlage musste Max Emanuel ins französische Exil. Am Hof von Ludwig XIV., dem „Sonnenkönig“, vertiefte er seine Leidenschaft für Kunst, Architektur und höfische Repräsentation – Eindrücke, die Bayern nachhaltig prägten.

Nach seiner Rückkehr 1715 strebte Max Emanuel danach, verlorenes Prestige zurückzugewinnen. Mit großen Bau- und Kunstprojekten verlieh er dem Kurfürstentum neuen Glanz. Besonders die Schlossanlage Nymphenburg und die Schlossanlage Schleißheim mit dem Neuen Schloss und Schloss Lustheim zeugen bis heute von seinem barocken Selbstverständnis und seinem ausgeprägten Sinn für Repräsentation.

Jubiläumsprogramm 2026: Führungen, Ausstellungen, neue Präsentationen

Im Jubiläumsjahr bietet die Bayerische Schlösserverwaltung ihren Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Max Emanuel neu zu entdecken – als europäischen Fürsten zwischen Machtpolitik und Kunstleidenschaft.

In verschiedenen Schlössern stehen Themenführungen im Mittelpunkt, die Leben, Politik und Kunstförderung Max Emanuels beleuchten. Begleitend erscheint eine Beitragsreihe im Schlösserblog, die historische Hintergründe, neue Forschungsperspektiven und spannende Einblicke in seine Zeit bietet.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Residenzwoche in der Residenz München vom 16. bis 25. Oktober 2026, die dem Kurfürsten zahlreiche Programmpunkte widmet. Den feierlichen Abschluss bildet am 24. und 25. Oktober 2026 ein Veranstaltungswochenende in der Schlossanlage Schleißheim. Zudem eröffnet in der Residenz München ein neuer Themenraum zu Max Emanuel, der sein Wirken und seine Bedeutung im europäischen Kontext anschaulich zeigt.

Ab Mai 2026 zeigt das Marstallmuseum von Schloss Nymphenburg ausgewählte Reitzeuge des Kurfürsten, die Einblicke in höfische Repräsentation und barocke Pracht bieten. Im Neuen Schloss Schleißheim werden in der zweiten Jahreshälfte neu gestaltete Räume im Kurfürstinnenappartement sowie zusätzliche Exponate präsentiert. Auch in Schloss Höchstädt wird das Jubiläum aufgegriffen: Die Dauerausstellung zur Schlacht von Höchstädt wird mit Hinweisen auf Max Emanuel akzentuiert und vertieft.

Aktuelle Termine und Informationen finden Interessierte unter www.schloesser.bayern.de

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Prien am Chiemsee lädt zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“ – Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung im Fokus

2026 03 25 Pressebild Vernetzungsreffen Fair kann mehr c Markt Prien a. ChiemseePrien - Am Mittwoch, 25. März 2026, von 9.30 bis 12.00 Uhr, lädt die Fairtrade-Gemeinde Prien am Chiemsee zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“ im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, ein. Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie an Hoteliers, Gastronomen, Vermieter, Einzelhändler und regionale Hersteller, die an nachhaltigen Lösungen für den Konsum und die Wirtschaft in der Region interessiert sind.

„In den Fairtrade-Kommunen der Region Oberbayern Süd-Ost kombinieren immer mehr Eine-Welt-Aktive Fair mit Regional. Das bedeutet nicht nur eine Unterstützung für Kleinbauern weltweit, sondern auch eine nachhaltige Stärkung der regionalen Wirtschaft. Der Fokus liegt auf einem nachhaltigen Konsum, der sowohl den Menschen als auch der Natur zugutekommt“, so Sandra Mulzer, Eine-Welt-Promotorin der Region Oberbayern Süd-Ost. Im Rahmen der Veranstaltung werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie fair gehandelte und regionale Produkte in die lokalen Wertschöpfungsketten integriert werden können.

Die Veranstaltung startet um 9.30 Uhr mit einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich und Sandra Mulzer. Im Anschluss geht es um 9.45 Uhr mit dem Impulsvortrag „Einfach.nachhaltig: Nachhaltiger Konsum im Alltag, leichter als gedacht?“ von Regionalpromotorin Mulzer weiter. Sie zeigt auf, wie nachhaltiger Konsum in den Alltag integriert werden kann und erklärt, wie der Umstieg auf bio-regionale-fair gehandelte Produkte für Verbraucher einfacher ist, als oft angenommen wird. Ergänzend stellt Maria Riepertinger vom Wastl-Hof den Mehrwert regionaler Produkte vor und betont, wie wichtig es ist, diese in die lokale Wertschöpfungskette einzubinden. Zudem wird Dr. Andrea Kohl die „Prientaler Bergbauern“ vorstellen, eine regionale Erzeugergemeinschaft, die sich für nachhaltige Landwirtschaft und faire Produkte stark macht. Teilnehmende sowie Besucherinnen und Besucher haben anschließend die Gelegenheit, im „Markt der Möglichkeiten“ an einer Verkostung teilzunehmen. Hier können regionale und faire Produkte gekostet und direkt mit den Erzeugern in Kontakt getreten werden. Um 11 Uhr steht ein weiteres Highlight auf dem Programm: Christian Nordhorn, Referent der Geschäftsleitung der Bayern Tourismus Marketing GmbH, wird die „Matrix für nachhaltige Destinationsentwicklung“ vorstellen. In seinem Vortrag geht er auf die Integration nachhaltiger Konzepte im Tourismus ein und erläutert, wie diese nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile für die Region schaffen können. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine offene Gesprächsrunde um 11.45 Uhr, bei der der nachhaltige Konsum in der Kommune thematisiert wird. Hier haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen zu werfen.

Für Kurzentschlossene regionale Hersteller besteht noch die Möglichkeit, sich als Aussteller anzumelden. Interessierte Produzenten können sich per E-Mail bei der Fairtrade-Beauftragten der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee, Bettina Bartsch unter bbartsch@tourismus.prien.de melden und an diesem Tag ihre Erzeugnisse gezielt Vermietern, Gastronomen und weiteren Akteuren aus Prien vorstellen.

Bildunterschrift: Das Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“ bietet nicht nur eine wertvolle Gelegenheit, mehr über nachhaltigen Konsum und regionale Wertschöpfung zu erfahren, sondern auch, sich aktiv in die Zukunft der nachhaltigen Entwicklung der Fairtrade-Gemeinde Prien am Chiemsee einzubringen. Im Bild (v.l.n.r.): Andrea Stephan (Mitarbeiterin der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee), Bettina Bartsch (Fairtrade-Beauftragten der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee), Marianne Fischer (Regerlhof), Julia Kollmannsberger (Priener Regional- und Bio-Markt), Dr. Andrea Kohl (Prientaler Bergbauern) und Maria Riepertinger (Wastlhof).

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee

Weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter tourismus.prien.de erhältlich.

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Die Kostenfalle schnappt zu: Umweltinstitut kritisiert Regierungspläne für das Gebäudemodernisierungsgesetz

11Umweltinstitut Muenchen logoMünchen, 24. Februar 2026. Das Umweltinstitut München kritisiert die heute durch Medienberichte bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung bei der Ablösung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) durch ein Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG). Insbesondere das geplante Ersetzen der 65-Prozent-Regelung durch eine so genannte "Grüngasquote" bewertet die Umweltschutzorganisation als klima- und sozialpolitisch fatale Fehlentscheidung.

Der Einbau von neuen Gasheizungen soll durch die Pläne der Bundesregierung wieder erlaubt werden. Zeitgleich plant die Bundesregierung aber richtigerweise, Stadtwerken den schrittweisen Ausstieg aus der Gasversorgung zu ermöglichen, weil sich der Betrieb der Gasnetze nicht mehr rechnet. Der Widerspruch aus neu installierten Gasheizungen und schrumpfenden Netzen wird für die Gaskund:innen damit zur Kostenfalle: Weil immer mehr Menschen auf Wärmepumpen umsteigen oder an ein Wärmenetz angeschlossen werden, steigen die Netzkosten für die im Netz verbleibenden Haushalte extrem an. Eine kürzlich im Auftrag des Umweltinstituts erstellte Studie des Fraunhofer-Instituts hat erstmals berechnet, dass allein durch die steigenden Netzgebühren den letzten Haushalten jährliche Mehrkosten von 3000-4000 Euro drohen. Zudem werden viele Gasheizungen zu Investitionsruinen werden, weil das Netz, in dem sie betrieben wurden, stillgelegt wird.

Dazu kommentiert Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut:

"Es wäre ein fataler Fehler der Bundesregierung, wenn sie die stabilen Regeln aus dem Gebäudeenergiegesetz zugunsten einer paradoxen ‘Grüngasquote’ abschaffen würde. Branchenverbände, Innungen und Verbraucherzentralen sind sich einig: die bestehenden Vorgaben schaffen Planungssicherheit und sollten weiter in Kraft bleiben. Denn längst ist klar: Wer jetzt noch eine Gasheizung einbaut, kann nicht mehr damit rechnen, sie noch lange nutzen zu können - alleine aufgrund der explodierenden Netzkosten. Im ganzen Land haben Stadtwerke deshalb bereits begonnen, die Stilllegung ihrer Gasnetze vorzubereiten, Netze dürfen neuerdings sogar bis 2035 oder 2040 abgeschrieben werden. Bis zum Sommer sollen sie zudem von der Bundesregierung berechtigt werden, Netzteile Schritt für Schritt abzuschalten. Ermöglicht die Regierung jetzt parallel wieder den Einbau von neuen Gasheizungen, könnten hunderttausende Haushalte auf teuren Investitionsruinen sitzenbleiben. 
Besonders hart würde das die Mieterinnen und Mieter in Deutschland treffen, die ihre Heizung nicht frei wählen können und am Ende auf den enormen Heizkosten sitzen bleiben. Die Regierung darf diese klima- und sozialpolitisch irrsinnige Ankündigung deshalb keinesfalls in die Tat umsetzen."

Quelle: www.umweltinstitut.org

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10.04.2026 Klavierkonzert mit Jonah Samuel Stabe: Sinnliche Hommage an Ludovico Einaudi bei Kerzenschein

2026 04 10 Pressebild Klavierkonzert Jonah Stabe c Jonah Samuel StabePrien – Am Freitag, 10. April 2026, um 19 Uhr steht im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, eine sinnliche Hommage an den weltbekannten Komponisten Ludovico Einaudi auf dem Programm. Bei Kerzenschein interpretiert der Pianist Jonah Samuel Stabe auf dem Steinway Flügel ausgewählte Werke Einaudis und entfaltet dabei jene emotionale Tiefe, für die dessen Musik – unter anderem bekannt aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ – international geschätzt wird.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist eine rund zehnminütige Leuchtshow des Künstlers Florentin Spötzl, die Klaviermusik und Leuchtjonglage zu einer faszinierenden Verbindung aus Klang, Licht und Bewegung vereint. Dieses außergewöhnliche Zusammenspiel macht das Konzert zu einem intensiven Erlebnis für die Sinne. Der Einlass in das Foyer beginnt um 18 Uhr, in den Saal ab 18:30 Uhr.

Karten á 17 bzw. 19 Euro sind im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München Ticket Verkaufsstellen erhältlich. Ermäßigte Karten für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte ab 70 Prozent und Rollstuhlfahrer sind ausschließlich im Ticketbüro Prien erhältlich; eingetragene Begleitpersonen haben freien Eintritt. Die Abendkasse ist ab 18 Uhr vor Ort, es wird ein Aufschlag von 2 Euro erhoben.

Bildunterschrift: Jonah Samuel Stabe am Steinway Flügel bei der Hommage an Ludovico Einaudi.

Bildrechte: ©Jonah Samuel Stabe

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Osterkonzert mit der Blaskapelle Prien

Pressebild Osterkonzert c FotoBergerPrien – Am Ostermontag, 6. April 2026 lädt die Marktgemeinde Prien a. Chiemsee um 10.30 Uhr zu einem bunten Melodienreigen, dargeboten von der Blaskapelle Prien, im König Ludwig Saal, Stauden 3. Unter der Leitung von Karl-Wilhelm Hultsch zeigt die Musikkapelle bei dem traditionellen Osterkonzert wieder alle Register ihres Könnens. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Marktgemeinde freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen der Urlaubsgäste wie Priener Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, und unter Telefon +49 8051 69050 oder www.tourismus.prien.de.

Bildrechte: Anita Berger

Änderungen vorbehalten!

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Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus - Not Nice Girls: Im Gespräch mit der Sammlerin Andra Spallart

Agnesina MorosiniPrien - Die Galerie im Alten Rathaus widmet sich mit „Not Nice Girls“ noch bis Sonntag, 12. April 2026 dem Werk von Fotografinnen aus der Sammlung SpallArt. Am Sonntag, 1. März 2026, findet um 14.30 Uhr ein Gespräch mit der Kuratorin Ute Gladigau und der Sammlerin Andra Spallart in den Ausstellungsräumlichkeiten statt. Anschließend lädt eine Führung mit der Kuratorin zu vertiefenden Einblicken in die gezeigten Fotografien und kuratorischen Hintergründe ein. Seit etwa 40 Jahren sammelt Andra Spallart (privat wohnhaft in Prien) ein breites Spektrum fotografischer Werke vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf künstlerischer Fotografie, dokumentarischen Arbeiten sowie seltenen histori­schen Abzügen, die die Entwicklung des Mediums ein­drucksvoll nachvollziehbar machen.

Neben bedeutenden Werken klassischer, amerikanischer und europäischer Fotokunst, ent­hält die Sammlung auch zahlreiche zeitgenössische Arbeiten mit einem Schwerpunkt auf Fotokunst aus Österreich. Vor allem weibliche Positionen haben einen besonderen Stellenwert in der Sammlung. Durch Kooperationen mit Museen, Galerien und Forschungseinrichtungen trägt die Sammlung SpallArt wesentlich zur Förderung der Fotokultur in Österreich und weit darüber hinaus bei. In den 40 Jahren Sammeltätigkeit ist die Sammlung SpallArt zu einer bedeutenden öster­reichischen privaten Fotosammlung mit Sitz in Salzburg angewachsen. Die gesamte Sammlung ist online unter www.sammlung-spallart.at einsehbar.

Eine Anmeldung zu dem Podiumsgespräch „Not Nice Girls: Im Gespräch mit der Sammlerin Andra Spallart“ ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Ausstellungsbegleitend kann man einen Katalog erwerben. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 6905-17. Der Ausstellungsflyer „Not Nice Girls“ ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter galerie-prien.de erhältlich.

Bild: Agnesina Morosini (9.Jhdt.), 2003 aus der Serie „Donne Illustri, Venedig“ © Irene Andessner

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Priener Winterzauber: Lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Gäste in der Nebensaison

2026 01 22 Pressebild Rückblick Priener Winterzauber c Markt Prien a. Chiemsee S.HuberPrien – Mit dem Priener Christkindlmarkt und „Prien on Ice“ hat sich der Priener Winterzauber auch in dieser Saison als große Bereicherung für die Marktgemeinde erwiesen. Wochenlang wurde Prien zu einem lebendigen Treffpunkt, der Einheimische und Gäste gleichermaßen anzog und die sonst ruhigere Nebensaison spürbar belebte.

Der Priener Christkindlmarkt verwandelte an den Adventswochenenden den Marktplatz in einen Ort voller Lichter, Begegnungen und vorweihnachtlicher Stimmung. Festlich geschmückte Buden, regionales Kunsthandwerk, kulinarische Schmankerl und ein vielfältiges Bühnenprogramm sorgten dafür, dass sich Menschen aller Generationen gerne im Ortszentrum trafen. Besonders die Mitwirkung von Kindergärten, Schulen, Musikgruppen und kirchlichen Einrichtungen unterstrich den starken Gemeinschaftscharakter des Marktes. Für viele Prienerinnen und Priener wurde der Christkindlmarkt zu einem festen Treffpunkt in der Adventszeit, während Gäste aus der Region und darüber hinaus den Markt für einen winterlichen Ausflug an den Chiemsee nutzten.

Auch „Prien on Ice“ am Wendelsteinpark setzte ein starkes Zeichen für winterliche Lebensqualität in der Gemeinde. Die mobile Kunsteisbahn entwickelte sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Kostenloses Eislaufen, stimmungsvolle Events, Partys und das Dorfturnier im Eisstockschießen schufen Raum für Bewegung, Spaß und Begegnung. Die neue Steganlage mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und Gastronomie lud zum Verweilen ein und machte den Park selbst in den Wintermonaten zu einem lebendigen Ort des Zusammenseins.

Beide Angebote zeigten eindrucksvoll, wie wichtig attraktive Winterformate für die Belebung der Nebensaison sind. Gastronomie, Einzelhandel und Beherbergungsbetriebe profitierten von der erhöhten Besucherfrequenz, während Einheimische zusätzliche Freizeit- und Begegnungsangebote direkt vor der Haustür genießen konnten. Der Priener Winterzauber machte deutlich: Prien am Chiemsee ist auch in der kalten Jahreszeit ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird und der Gästen wie Einheimischen besondere Erlebnisse bietet. „Der Winterzauber war auch in dieser Saison eine runde Sache. Der Christkindlmarkt und ‚Prien on Ice‘ haben gezeigt, wie lebendig unser Ortszentrum in der Winterzeit sein kann. Gleichzeitig ist klar, dass wir hier nicht stehen bleiben, sondern weiter lernen und gezielt verbessern werden. Ein großer Dank gilt unseren Kulturpartnern, die den überwiegenden Teil der Kosten getragen haben – von der Anschaffung der Eisfläche im vergangenen Jahr bis zum diesjährigen Umbau mit Steg und Hütten. Wir blicken mit Freude auf den kommenden Winter“, so Tobi Huber, Fachbereichsleiter für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Bildunterschrift: Mit dem gelungenen Zusammenspiel aus Tradition, Sport, Kultur und Geselligkeit hat sich der Priener Winterzauber als fester Bestandteil im Priener Veranstaltungskalender etabliert – und als starkes Signal für einen lebendigen Ort über das ganze Jahr hinweg.

Bildrechte: Zweite Vorrunde Dorfturnier - Markt Prien a. Chiemsee, S. Huber

Weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter tourismus.prien.de erhältlich.

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Buchveröffentlichung: Julius Fischer "Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung" (VÖ am 9. März 2026 im Voland & Quist Verlag)

Julius Fischer Buchcover Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung Verlag Voland QuistNach dem Erfolg von Julius Fischers Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung und Ich hasse Menschen. Eine Art Liebesgeschichte freuen wir uns nun sehr auf seinen nächsten Streich: Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung! Die humoristische Erzählung erscheint am 9. März als Taschenbuch (Voland & Quist Verlag) sowie als vom Autor eingelesenes Hörbuch in ungekürzter Fassung auf 4 CDs im Audio Verlag.

Julius Fischer hasst Menschen. Immer noch. Und jetzt hat er auch noch selber welche erstellt. Wie dumm kann man eigentlich sein? Und dann sind die sogar niedlich. Das war nun wirklich nicht zu erwarten. Zu seinem Glück sind sie manchmal aber auch unfassbar nervig. Grund genug, ein neues »Buch« zu schreiben. Für alle, die Kinder haben. Oder auf keinen Fall welche wollen.

»Wie die Odyssee. Nur ohne Schiff. Und ohne Götter. Und ohne Nymphen. Und weniger schlimm. Dafür aber wenigstens kürzer.« — Sarah Bosetti 

Buch-Informationen:

Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Voland & Quist Verlag
ISBN: 978-3-86391-473-8
Erscheinungstermin: 9. März 2026
Autor: Julius Fischer 
Preis: 18,00€ (D)

Julius Fischer, geboren 1984 in Gera, aufgewachsen in Dresden, macht mehr als er kann und sollte. Er schreibt Bücher, singt Lieder (alleine oder im Duo) und moderiert Sachen. Er hatte vier Fernsehshows, drei Lesebühnen (in zweien ist er noch aktiv) und einen Podcast (wer nicht?). Auf Spiegel Online schreibt er jeden Monat eine Eltern-Kolumne. (Er liebt Klammern.) Julius Fischer lebt und arbeitet in Leipzig.

Julius Fischer "Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung"-Lesetour: 

21.03. Leipzig - Werk 2

01.04. Hamburg - Centralkomitee

02.04. Köln - Comedia

08.04. Potsdam - Waschhaus

09.04. Magdeburg - ARTist!

14.04. Jena - Kassablanca

16.04. Chemnitz - Atomino

17.04. München - Alter Gasteig

18.04. Wiesbaden - Studio ZR6

21.04. Halle/Saale - Thalia

22.04. Dresden - Schauburg

27.04. Düsseldorf - zakk

28.04. Darmstadt - Centralstation

29.04. Hannover - Pavillon

30.04. Erlangen - E-Werk

07.05. Berlin - Mehringhoftheater

12.05. Ulm - Roxy

13.05. Karlsruhe - Tollhaus

14.05. Frankfurt am Main - Neues Theater Höchst

15.05. Wuppertal - die börse

11.06. Senftenberg - Neue Bühne

19.08. Flensburg - Braaschhof 

www.juliusfischer.de 

www.instagram.com/jufi3000 

www.facebook.com/JuliusFischer3000 

Julius Fischer bei Spotify

Quelle: www.gopublicberlin.de

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Tücher und Bücher" im Augsburger Brechthaus - Eröffnung der neuen Ausstellung

Screenshot 2026 02 12 174654Augsburg, den 12.02.2026 Anlässlich des Gedenkjahrs zum 70. Todestag des Dichters und Dramatikers Bert Brecht zeigt das Augsburger Brechthaus ab dem 13. Februar die von Dr. Ingvild Richardsen kuratierte Sonderausstellung „Tücher und Bücher. Von Augsburg in die Niederlande: Hein Kohn (1907 – 1979). Brechtfreund, legendärer Exilverleger, Literaturagent und Kulturvermittler“. Grafisch gestaltet und realisiert wurde die Ausstellung von Markus Komposch und Christoph Komposch von der Firma creativeJAM
in enger Zusammenarbeit mit der Kuratorin. Begleitet wird die Ausstellung unter anderem durch vier von der Kuratorin gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit konzipierte  Matineen am 15. Februar, 12. April, 13. September und 8. November (jeweils 11 Uhr), die die Themen der Ausstellung vertiefen und das Jahresprogramm der Gedenkstätte in Bertolt Brechts Geburtshaus ergänzen.

2026 jährt sich der Todestag des 1898 in Augsburg geborenen, 1956 in Ost-Berlin verstorbenen Dichters und Dramatikers Bertolt Brecht zum 70. Mal – das Gedenkjahr fällt mit einem Jubiläum zusammen: Die von Bert Brechts Freund, dem Augsburger Buchhändler Hein Kohn, im niederländischen Exil gegründete Literaturagentur „Internationaal Literatuur Bureau B.V.“ feiert heuer ihr 75-jähriges Bestehen. Bis heute ist das renommierte niederländische Unternehmen in Familienhand. Es wird von Linda Kohn, der Enkelin Hein Kohns, geführt.

Hein Kohn, 1907 in Augsburg geboren, Enkel des jüdischen Tuchmachers Samuel Kohn, (dessen Ansiedlung 1836 der bayerische König erlaubt hatte) und Sohn des wohlhabenden Augsburger Kaufmanns und Agenten Eugen Kohn, absolviert in Augsburg erst eine Lehre in der Textilbranche, bevor er Volontär in der berühmten Augsburger Buchhandlung Lampart & Comp wird. Dort lernt er Bert Brecht kennen, dem er immer wieder Bücher ausleiht.

An der Buchhändlerschule in Leipzig wird Kohn politisch aktiv. Am 5. Mai 1933 – fünf Tage vor der Bücherverbrennung – flüchtet er ins Exil nach Hilversum zu seinem Augsburger Freund Paul Baumgärtner. In Hilversum arbeitet Kohn für den sozialistischen Arbeiterrundfunk VARA. Mit dem gleichfalls nach Hilversum geflüchteten Sänger und Schauspieler Ernst Busch tingelt er für VARA mit einem Unterhaltungsprogramm durch die Niederlande: Busch singt Brechts „Solidaritätslied“ auf Niederländisch, Kohn druckt und verkauft es.

Noch 1934 gründet Kohn in Hilversum seinen ersten Verlag: „Boekenvrienden Solidariteit“. Auf Niederländisch druckt und verlegt er, was in Deutschland verbrannt und verbannt wurde. „Brandende Woorden uit Duitschland“ („Brennende Worte aus Deutschland“), der erste Titel, ist sofort ausverkauft. 1939 publiziert Kohn Brechts „Dreigroschenroman“ in seinem Verlag „Het Nederlandsche Boekengilde“. 1940, nach der Besetzung der Niederlande durch das NS-Regime, ist Kohn in permanenter Lebensgefahr, seine verlegerischen Aktivitäten setzt er im Untergrund fort. 1951 gründet er eine bis heute bestehende legendäre Literaturagentur: „Internationaal Literatuur Bureau B.V.“, deren Netzwerk bald um die ganze Welt reicht. Die Agentur wurde 1970 von Hein Kohns Sohn Menno übernommen. Heute wird sie in dritter Generation von Hein Kohns Enkelin Linda Kohn geführt.

„Internationaal Literatuur Bureau B.V.“ feiert 2026 das 75-jährige Bestehen. Der Schriftsteller Rolf Hochhuth bezeichnete Hein Kohn als den „Kurier des deutschen Geistes in Holland“. Auch wenn Hein Kohn bis zum Ende seines Lebens in Hilversum lebte, blieb er seiner Heimatstadt Augsburg doch eng verbunden. Das Logo für seine Agentur gestaltete 1951 der Augsburger Grafiker Eugen Nerdinger. In den 1970er Jahren beauftragte Kohn den bekannten Städtemaler Ernst Metz mit einem Gemälde von Augsburgs Innenstadt. Dieses Gemälde steht im Rahmen der Ausstellung „Tücher und Bücher“ zum Verkauf. In der Ausstellung sind darüber hinaus spannende Objekte aus Augsburg und den Niederlanden zu sehen, darunter auch solche zu Bert Brecht.

Matinee im Brechthaus: Gespräch mit Hein Kohns Sohn Menno Kohn und seiner Enkelin Linda Kohn

Den Auftakt der ausstellungsbegleitenden Matineen macht eine Veranstaltung am 15. Februar um 11 Uhr:

Menno Kohn und Linda Kohn berichten von ihrer Arbeit in der internationalen Literaturagentur.

Die Veranstaltung verbindet Kunst und Literatur, eröffnet neue Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit und bietet Raum für den Austausch mit Verlagen, Autorinnen und Autoren sowie Kulturinteressierten. Der

Eintritt zur Matinee ist frei. Moderiert wird die Veranstaltung von der Kuratorin der Ausstellung Dr. Ingvild Richardsen und Uta Löhrer von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Beide haben das Begleitprogramm zur Ausstellung konzipiert und moderieren auch die weiteren Matineen im April, September und November jeweils um 11 Uhr im Augsburger Brechthaus zu folgenden Themen:

• 12. April 2026: Auf den Spuren von Brechts „Solidaritätslied“ – 1933/1934: Hein Kohn und Ernst Busch
• 13. September 2026: Exilliteratur und niederländische Verlage nach 1933
• 8. November 2026: Else Dormitzer (1877 – 1958) – „Theresienstädter Bilder“

Abbildung: Hein Kohn (links) gründete 1956 die Literaturagentur „Internationaal Literatuur Bureau B.V.“ Nach ihm wurde sie von seinem Sohn Menno Kohn (Mitte) weiter geführt. Hein Kohns Enkelin Linda Kohn leitet das Unternehmen heute in dritter Generation. Fotos: Menno Kohn/Privatarchiv (links, Mitte), Linda Kohn/Privatarchiv (rechts)

Quelle: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

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Prienavera Erlebnisbad: Kreismeisterschaft der Wasserwacht

2026 03 07 Pressebild Prienavera Kreismeisterschaft c Chiemsee Marina GmbH WMMPrien – Am Samstag, 7. März 2026, findet die Kreismeisterschaft der Wasserwacht im Prienavera Erlebnisbad, Seestraße 120, statt. Besucherinnen und Besucher sind gerne dazu eigeladen, die Wettkämpfe zu verfolgen und die Teilnehmenden anzufeuern. Der Betreiber des Prienavera Erlebnisbades bittet um Verständnis, dass während der Veranstaltung das Schwimmerbecken bis zirka 14 Uhr für den öffentlichen Badebetrieb nicht zur Verfügung steht. Alle weiteren Bereiche des Bades können von den Gästen wie gewohnt von 9 bis 22 Uhr genutzt werden.

Foto: Chiemsee-Marina-GmbH

Weitere Informationen erhält man im Prienavera Erlebnisbad unter Telefon +49 8051 609570 oder prienavera.de

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